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Sie zeigen, du bist am Leben

Wenn du dich das nächste Mal über deine Tränen ärgerst, dann denke:

Sie zeigen, du bist am Leben.

 

Wer glaubt, man müsse seine Gefühle unter Kontrolle haben, der irrt sich. Denn das macht das Leben aus. Wenn du um etwas weinst, weil du verletzt oder entäuscht bist (über dich selbst), dann weisst du, du bist am Leben. Dir ist nicht alles egal. Hasse nicht die Tränen, die dir zeigen, dass dir etwas wichtig ist.

 

Warum staut sich die Wut in dir? Weil du dir Gedanken machst. Weil du nicht ja und amen sagst. Weil deine Emotionen dabei sind. Weil unser Alltag nicht aus schwarz, weiss, grau besteht. 

 

Es sind Höhen und Tiefen. Lache, wenn du dich freust und weine, wenn dir danach ist. Es ist keine Schwäche. Es ist der grösste Beweis, du bist am Leben und das Leben ist dir nicht egal. Es ist der Unterschied zwischen uns und einer Welt voller Roboter.

4.8.15 19:54


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What happens? - Sind Fehler denn nicht mehr menschlich?

Im Grunde bin ich zufrieden und möchte mich auch nicht beschweren. Ich weiss, dass es hätte schlimmer kommen können. Doch das ändert nichts an der Sache, wie mich das langsam einfach echt fertig macht.

 

Ich bemühe mich wirklich. Und ja ich weiss, Bemühungen machen Mühe. Ich tue Dinge, dich ich nicht machen muss, weil ich nicht mit ansehen möchte, wenn andere, die nichts dafür können, dann darunter zu leiden haben. Es macht mir auch nichts aus, diese Arbeiten zu übernehmen. Nein, im Gegenteil ich mache es gerne.

 

Wenn ein neuer Lernender wartet, dann helfe ich gerne bei der Vorbereitung mit. Ich kümmere mich um die Einrichtung des Arbeitsplatzs und gebe die notwendigen Systemänderungen (E-Mailadresse, Logindaten) durch. Ich mache das wirklich gerne. Weil ich möchte, dass sich der oder die Neue bei uns wohl fühlen kann. Weil er oder sie spüren soll, dass man Vorkehrungen für einen reibungslosen Ablauf getroffen hat. Damit er oder sie sich auch willkommen fühlt.

 

Mit macht es auch nicht aus, meiner Unterstiftin dabei zu helfen, die notwendige Ziele  ihrer Ausbildung zu erreichen. Dafür hat man doch Oberstifte.

 

Ich bin mit bewusst, ich mache tagtäglich Fehler. Teilweise auch solche, die mir einfach nicht mehr passieren sollten und ich ärgere mich jedes Mal darüber.

 

Aber ich bin einfach nicht immer an allem Schuld. Ich mache vieles falsch, aber das heisst nicht, dass immer ich diejenige bin, die es falsch macht. Nein, es tut sogar weh, immer gleich verdächtig zu werden. Sind Fehler denn nicht mehr menschlich?

 

Es tut weh, immer nur das Negative vorgehalten zu bekommen. Wie wärs mal mit einem Danke, für die Dinge, die ich tat, obwohl ich sie nicht hätte tun müssen? Weisst du überhaupt, was ich tue, was du tuen solltest?

 

In welcher Welt leben wir, in der wir andere immer nur mehr herunterziehen. Wo ist die Verbundenheit geblieben? Ein ehrliches Danke und kein heruntergerattertes, weil es einfach Standart ist? Können wir überhaupt noch dankbar sein und in all dem Mist noch etwas Gutes erkennen? Oder macht es uns selbst besser, wenn wir sehen, wie andere immer weiter hinabsteigen? Wo führt diese Welt hin, wenn jeder nur noch an sich selbst denkt?

3.8.15 19:19


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